Woll-Lust Winterwanderung von der Türlwandhütte zur Gruberstube

Mittwoch, 26.Februar 2014

Um 9.15 treffen wir uns in Radstadt am Gardeparkplatz, alle Mitfahrgelegenheiten sind eingeteilt und pünktlich zur vereinbarten Zeit fahren wir ab. Renate, Greti und Anna steigen in Eben zu, Nani in Filzmoos. Auf der Suche nach Schnee und dem Winter fahren wir in die Ramsau. Bevor wir in den Bus steigen stärkt uns Anneliese mit ihrem selbstgemachten Zirbenschnaps. Der Bus ist bereits gesteckt voll, nur noch für 10 Personen sei Platz, meint der Fahrer, wir quetschen uns aber alle hinein und wir fahren alle zusammen.

In steilen Kurven geht es die Mautstraße hinauf zur Türlwandhütte auf 2.000 m. Wie immer ist die massive Felswand von Dachstein, Mitterspitz und Torstein beeindruckend, besonders bei so schönem Wetter.
Bei strahlend blauem Himmel starteten wir, bestens gelaunt, von hier aus, auf der Schiroute unseren Abstieg ins Tal. Gleich zu Beginn schien es als ob sich jemand uns angeschlossen hätte. Zu unserer Überraschung war es Linde – immer für Späße zu haben, hatte sie eine Faschingsmaske mit und meinte, das sei ihr neuer Sonnenschutz. Das gab viel Gelächter. Nach einem kurzen breiten Weg wechselten wir auf einen schön ausgetreten Steig Richtung Austria Hütte. Hier ging es im Gänsemarsch weiter.
Im Vergleich zu Radstadt erlebten wir es hier wirklich winterlich. Südseitig stiegen wir über Firnhänge, in den Nordlagen gab es Pulverschnee. Dieser glitzerte und funkelte wie Kristalle in der Föhnsonne. Auf der Austria Hütte (geschlossen) gab es eine kurze Rast, Ausblicke auf die Schladminger Tauern mit Sicht bis zu Großglockner und Wiesbachhorn.

Nun mussten wir ein kurzes, wirkliches steiles Stück, mit mäßig gut ausgetreten Steig bis zur Brandalm überwinden. Alle Frauen sind erfahrene Berggeherinnen und so war das eigentlich nur lustig. Von der Brandalm weg hatten wir wieder die Schiroute. Hier konnte man, wenn nicht gerade ein Schifahrer oder Snowborder vorbeipfiff, auch zu fünft nebeneinander gehen und es gab reichlich Gelegenheit über vieles zu reden und zu diskutieren. An Stricknachmittagen sind ja alle so mit Mustern, Modellen, Problemen und Lösungen beschäftigt, dass manchmal gar keine Zeit dazu ist.
Vorbei an Huflattich und Schneerosen, durch Lerchenwälder und Wiesen wanderten wir bis zur Gruberstube. Kurz davor kam uns Maria entgegen, sie und Sieglinde fuhren mit dem Auto etwas später nach. Nach 2 ½ Gehstunden erreichten wir unser Ziel, da es mittlerweile sehr warm geworden war, waren wir sehr durstig und natürlich auch hungrig.

Auf der sehr gemütlichen Holzterrasse, vor dem großen Holzstoß gab es für alle reichlich Essen, Getränke, Kaffee, Kuchen und Krapfen. Auch hier tauchten wieder Fragen zu Strickmustern und Modellen auf. Nach vier Uhr machten wir uns in der Spätnachmittags-Sonne auf den Rückweg zu unseren Autos.
Nicht nur wegen der perfekten Wetter Bedingungen, sondern auch durch unsere besondere Gemeinschaft wurde dieser Tag so ein schöner Tag!

                

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