Bärenkinder, Modelstutzen, Bumerangferse, …

Pünktlich um 16.00 traf sich wieder eine fröhliche Runde Strickfrauen.
Der letzte Woche über uns erschiene Bericht in der Ennsseiten (Redakteurin Marion Sampl besuchte uns vor zwei Wochen) fand großen Gefallen und machte die Runde bei all jenen die ihn noch nicht gelesen hatten.

Anneliese Haag und Adelheid hatten ihre Bärenkinder fertig. Anneliese strickte sie für ihre Enkelkinder, süß gekleidet und geschmückt mit Ohrring, Halsketterl, Handtasche und Stola. Adelheids Bärenmädchen ist ausgestattet mit hübschem Kleid und dazu passender „Haarschleife“.
Monika hatte ihre neuen Eierwärmer (im Stil der Goldhauben und Sommerhüte) und Osterdeko mit.
Linde kleidete die alten Puppen ihrer mittlerweile erwachsenen Kinder ein. Sie fand es wäre höchste Zeit, dass diese wieder einmal ein neues Gewand bekämen. Ihr Enkelsohn wunderte sich wie modern Oma die Puppen einstrickt.

Traudi hatte ihre liebe Mühe mit Anna, die unbedingt die Bumerangferse lernen wollte. Mit viel Ausdauer und Geduld arbeiteten sich die beiden durch die Schwierigkeiten.

Einige Stutzenpaare für die Jagdhornbläser sind schon fertig. Renate, Anneliese Scharfetter und Theresia Rettenwender haben das „große“ Los gezogen. Schuhgröße 48, kräftige Wadeln, lange Unterschenkel, zu schaffen nur für so geübte und erfahrene Strickerinnen. Die Stutzen werden in einem jagdlichen graugrün gestrickt, die Musterkombination ist vielfältigst, der „Wadl“ schwierig! Bis zum nächsten Mal sollten alle 16 Paare fertig sein.

Euer Woll-Lust-Strickteam

Da staunte der Künstler …

Heute war Josef Baier da, die Flaschenkapseln holen, damit er sie stanzen und die Vorrichtung für das Zusammenbauen weiterentwickeln kann.

Seine Überraschung über unsere Flaschen -Muster-Farben-Vielfalt und Pracht war groß. Natürlich hat er über den Blog unsere Arbeit mitverfolgt, in Wirklichkeit meinte er „sei aber alles noch viel beeindruckender in seiner Farbigkeit“.

Gleichzeitig machten wir noch eine Besichtigungsrunde über den Stadtplatz, diskutieren mögliche Standplätze und Aufbauvorrichtungen. Zum Glück war unser Bürgermeister abends noch im Amt und so kam er uns gleicht mit Rat zu Hilfe.

Anfang April (8./9.) sollte ein Probeaufbau stattfinden. Geplant ist eine Kugelhälfte im Gardekeller zusammenzubauen. Laut Josef lässt sich so am besten die Stabilität und Statik unserer Wollkugel erproben. Auch für ihn ist das Projekt technisch eine Herausforderung. Es wird spannend bleiben bis zum Finale!

Euer Woll-Lust-Strickteam

Woll-Lust in der Minigalerie

Nachdem wir, in nicht erwarteter kurzer Zeit, die 270 Strickstrümpfe für unser Woll-Projekt fertig hatten, wollten wir die wunderschönen, farben- und musterprächtigen Strickrollen bis zum Aufbau der Kugel im Mai, nicht im Keller lagern.
So räumten wir gestern unsere Minigalerie aus, Katja putze die Galerie sorgfältig und dank Sepp und Clara konnten wir am Nachmittag unsere Woll-Lust Galerie einrichten. Kein leichtes Unterfangen, zumal die Auswahl uns schon vor die Qual der Wahl stellte. Wir trotzten Graupelschauer und Wind, trafen eine gute Auswahl und Sepp baute die Strickstrümpfe mit viel Fingerspitzengefühl (mehrmals rutschte alles wieder auseinander) die Ausstellung auf. Nun ist für einige Zeit der Margarete Schütte-Lihotzky-Platz Schauplatz des kreativen Geschehens.

Ab 16.00 trudelten die Strickfrauen ein, alle waren hochbegeistert von unserer aktuellen Präsentation.
Wie immer gab es auch gestern einiges an Strickproblemen zu lösen. Anneliese und Adelheid brauchten Rat und Unterstützung von Renate für ihre Bärenkinder, Clara stellte ihren wirklich super gelungen Strickrock vor. Mit dünner Wolle (252 Maschen im Anschlag) strickte sie sich in den langen Berliner Nächten, quasi als Strickanfängerin, einen sehr schicken Rock.
Anna Pernhofer, nach einer Schulteroperation, schon länger nicht mehr in unserer Runde, war gestern endlich wieder da und beeindruckte gleich mit ihren neuen Modelstutzen.
Monika hatte Fotos ihrer Enkelkinder mit, denen sie süße „Katz- und Maushauben“ strickte.
An Anneliese Scharfetter kam von den Radstädter Jagdhornbläsern die Anfrage, ob die Strickfrauen Modelstutzen stricken könnten. 16 Paar werden benötigt. Nach Beratung und Abklärung sagten acht Frauen zu. Wolle wird zur Verfügung gestellt, ebenso war klar, dass die Frauen eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten. Gemeinsam wurde die Musterkombination festgelegt. Anneliese holte die Maße (Schuhgröße, Stutzenlänge und Wadlumfang) ein und so hatten gestern einige der Frauen schon die neuen Stutzen in Arbeit. Mehr darüber gibt es aber im nächsten Blog.

Euer Woll-Lust Strickteam