PARTNERHANDSCHUH

Anna Pernhofer brachte gestern den neuesten Strick-Hit mit, der für viel Unterhaltung und Spaß sorgte. Waltraud hatte die Vorlage dazu und Anna fand, das wäre ein ideales Geschenk für ihre Söhne mit Freundinnen.

Ein Handschuh für Zwei
Schon als Strickarbeit macht es einen komplizierten Eindruck – aber nichts im Vergleich zum Anziehen. Da stellte so manche der Frauen fest: das setzt Harmonie voraus, sonst sind da Anziehkonflikte vorprogrammiert.

Auf jeden Fall gingen die Vorstellung von der Nutzung dieses Handschuh-Exemplars gewaltig auseinander. Vermuteten die Einen es könnte ein therapeutischer Sinn dahinter stecken so meinten die Anderen der sei gedacht zum Rosenkranz beten.
Viele probierten das Exemplar, verrenkten sich fast die Arme und hatten keine Vorstellung wie wohl Verliebte sich über diese Handschuhvariation freuen könnten. Bei Interesse schicken wir die Strickvorlage per mail zu (office@daszentrum.at)

Theresia hatte ihren Eulen Adventkalender fertig und erntete viel Lob und Bewunderung für diese Geduldsarbeit. So manches neue Haubenmodell wurde vorgestellt und Renate war als Stricklehrerin wieder einmal voll im Einsatz.

Wir treffen uns wieder am 9. Dezember zu unserer nun schon traditionellen Weihnachtsfeier.
Euer Woll-Lust-Strickteam

Therapie-Nachmittag

Heute um 13.30 trafen wir uns am Gardeparkplatz, um wie vereinbart zum Königshof nach Eben zu fahren. Die „Nicht-Radstädterinnen“ trafen wir um 13.45 am Parkplatz Gasthofgut in Eben. Von dort wanderten wir ca. 10 min. zu Brigitte Königs Hof mit ihren Alpakas. http://www.königshof-alpaca.at

2009 holte sich Brigitte ihre ersten trächtigen Alpakastuten von einem Züchter aus Obertrum. Mittlerweile hat sie eine beträchtliche Herde von 12 Stück, davon 6 Stuten und 6 Hengste. Zwei Stuten bekamen Juli/August Nachwuchs. Diese werden noch gesäugt und bleiben bis zum Frühling bei den Müttern, bzw. den Stuten. Für die Hengste gibt es ein eigens abgezäuntes Areal.
Auch Tierärzte wissen wenig Bescheid über diese Tiere. So erzählte Brigitte, brauchen Alpakas ein ganz besonders „Gebär-Wetter“, denn Alpakas hätten eine kurze Zunge und können ihre Jungen nach der Geburt nicht trocken schlecken. Der richtige Wind (in ihrer Heimat der Hochland-Wind von den Anden) trocknet die Neugeboren und nach kurzer Zeit stehen sie auf und machen ihre ersten Schritte.

So wird Brigitte unsere Alpaka Expertin werden und alle die sich dafür interessieren, können sich bei ihr wichtige Informationen holen.
Brigitte hatte die Stuten mit ihren Jungen in den Stall gebracht und so konnten wir die acht Tiere streicheln und mit ein paar Leckerlis verwöhnen. Sie sind scheu, lassen sich nicht so ohne weiteres streicheln und berühren, aber mit der Zeit werden sie zutraulicher und interessierten sich für uns und unsere Hände. Berührt man ein Alpaka ist man ganz verzaubert von der Weichheit des Felles. Ihr Haar ist so unglaublich fein und weich und später im Freien sahen wir dann auch den seidigen Glanz im Sonnenschein.
Die älteren Tiere werden einmal pro Jahr geschoren, das gibt bis zu fünf Kilo Wolle. Diese lässt Brigitte in Deutschland verarbeiten. Bei ihr am Hof kann man dann Wolle von William oder Laja usw. kaufen.
Die Hengste sind schon mit Halfter versehen und einige von uns, besonders auch Florian und Andreas, die Enkelbuben von Renate, wollten gerne mit den Tieren herumgehen.
Es kann sein, sagte Brigitte, dass sie keine Lust haben, dann bleiben sie stehen wie ein Esel, spreizen die Beine und bewegen sich nicht. So war es auch heute, Florian hatte viel Geduld, aber weit kam er nicht. Eigentlich war das aber auch ganz egal, sie ließen geduldig von uns streicheln und angreifen. Ihre Augen sind so groß, ihr Blick so treuherzig, ihre Bewegungen fast lautlos, ihre Ausstrahlung verzaubernd, ihr Fell kuschelweich – wir alle konnten erleben, dass Alpakas wirklich ganz besondere Tiere sind.
Beeindruckend finden wir auch, dass eine junge Frau, wie Brigitte mit drei kleinen Kindern, aus einer konventionell geführten Landwirtschaft eine Alpakazucht entwickelt und aufbaut. Sicher hat sie viel Unterstützung aus ihrem Elternhaus und von ihrem Mann, die würde sie aber auch benötigen wenn sie anderwertig berufstätig sein möchte.

Brigitte ließ uns auch noch von ihrem selbstgemachten Likör aus Aroniabeeren (oder Apfelbeere), sowie Kuchen aus Aroniabeere kosten (Aroniabeere: in Russland die Medizin der Armen, stärkt das Immunsystem, reguliert den Blutdruck, …). Der köstlichen Likör wird gänzlich ohne Zucker hergestellt.

Im Schein der warmen, tiefen Herbstsonne konnten wir den Nachmittag sehr genießen.
Ausklingen ließen wir den schönen Nachmittag bei Kaffee und Buchteln im „Cafe Ebner-Bäck“.

Euer tiefen-entspanntes Woll-Lust-Team

Viele Fädchen, fleißige Mädchen ….

….so lautete auch heute wieder unsere Devise. Gleich zu Beginn zeigte uns Maria Gotthard ihre süße, blaue Maus-Garnitur, die sie für ihren Enkel strickte. Monika hatte ihre Bären fertig angezogen, mit Dirndlkleid und Jancker, ein süßes Paar! Renate zeigte ihr schwarzes, aus feinster Wolle gestricktes Schultertuch, Frida, die meinte das Stricken verlernt zu haben trumpfte mit vier Hauben und Schal auf. Maria Maier hatte ihren Janker fertig, auch fesch! Anna und Vroni wickelten einen Strang Wolle ab.

Waltraud, Nani, Erika und Anna arbeiteten an ihren Modelstutzen mit neuen Musterkombinationen.
Theresia zeigte uns viele, kleine, bunte Häkelsackerl, ein Adventkalender sollte es werden. Die Arbeit dafür ist so aufwändig und genau, sie hat, so sagte sie, zum Putzen keine Zeit mehr, nur kehren geht sich noch aus!
So saßen wir wieder in Zweier-Reihen um die Tische und arbeiteten konzentriert und fleißig.
Am kommenden Freitag treffen wir uns um 13.30 am Garde-Parkplatz zur gemeinsamen Fahrt nach Eben. Hier werden wir Brigitte König und ihre Königshof-Alpaka besuchen. Wir freuen uns darauf!
Euer fleißiges Woll-Lust-Team