Maskera und Converse

Waltraud Steiner ist nicht nur eine perfekte Modlstutzen-Strickerin, sie versteht es auch am Fasching Dienstag mit perfekter Maske aufzutreten. Ihre blauen Musi-Stutzen sind fertig und wieder ein wahres Meisterwerk.
Maria Brown, unser Strickgenie (sie sieht ein Modell in der Zeitung oder im Internet und erarbeitet sich das ohne Vorlage) beeindruckte heute mit ganz aussergewöhlichen Babypatschen, eine Miniausgabe von Converse Sportschuhe.
Es gäbe eine englische Beschreibung, aber die sei ihr zu teuer gewesen und so probiert etwas herum und schon hat sie so ein Hitpatscherl fertig. Das zweite hellblaue Paar machte sie heute am Nachmittag.
Die Modlstutzen-Strickerinnen präsentierten ihre Fortschritte. Maria Maier zeígte sich ganz begeistert von ihren neuen Strickkenntnissen, „richtig spannend“ sei das Stricken geworden, erzählt sie. Erika kann auch stolz sein auf ihren schönen Wadl und Renate hat wieder eine ganz neue, besonders feine und ausgetüftelte Musterkombination entwickelt.

Schoko, ein Mitarbeiter der Gamsmilchbar wünschte sich eine neue Haube, weiß mit dem Namen Schoko drauf. Hilde hat die Haube heute schon mit und Herta stickte in perfekter Teamwork den Namen drauf.
Mit Prosecco von Erika, selbstgemachtem Schwarzbeerlikör von Theresia, Käse, Speck, Brot und Krapfen ließen wir den Faschingsdienstag ausklingen.

Bis zum nächsten Mal

euer Woll-Lust-Team

Hoch am Tauern

Aufgrund der Schlechtwetter-Vorhersage für Freitag verlegten wir kurzer Hand unseren Winterwandertag vor und waren schon heute, Donnerstag unterwegs. Fast alle Frauen (21) konnten es sich einteilen und so trafen wir uns heute um 9.15 gut gelaunt am Bahnhof in Radstadt. Mit dem Bus fuhren wir Richtung Untertauern, stiegen beim Gasthof Waldherr aus und wanderten der Taurach entlang bis zum wunderschönen Loitzhof, wo uns Hilde Grünwald schon entgegen kam.
Am Wegrand zum Loitzhof lag ein sonderbares Weibl im Schnee, keine von uns rechnete damit: wieder war es Linde, in sensationeller Faschingsverkleidung. Eleganter Hut, originelle Brille aus zwei Teesieben und Fächer, so lauerte sie uns in einer Mulde auf. Mit dem Spiegel in der Hand kontrolliert sie dann noch ihre Maske – zum Tränenlachen
Auf der Sonnseite des schönen Hofes, den nun Hildes Sohn Martin mit Familie führt, bewirtete und verwöhnte Hilde uns mit frischem selbstgebacken Kletzenbrot, Obst-, Zirben- und Himbeerschnaps.
Wir lagen in den Liege- und Schaukelstühlen, sonnten uns auf der Hausbank und genossen den warmen Vormittag.
Um 11.00 machten wir uns auf, vor zur Straße, wo wir wieder in den Bus stiegen und hinauf nach Obertauern fuhren und bei der Haltestelle Grünwaldkopf ausstiegen. Von dort ging es weiter mit der Zehnerkar-Gondelbahn hinauf zur Gamsmilchbar. Die großzügigen und netten Liftbetreiber vom Tauern spendierten uns die Gondelfahrt, die wir wegen des herrlichen Ausblickes auf Berge und Pisten überaus genossen.
Oben angekommen pfiff wie immer der Tauernwind, Hauben und Kapuzen wurden angezogen, wir bewunderten das herrliche Panorama und wanderten um den Speicherteich. Von hier aus war der Blick auf die Glöcknerin, auf die Zehnerkarspitze und in den Lungau ganz beeindruckend.
Wieder zurück konnten wir die reservierten Sitzplätze in der neu erreichten Gamsmilchbar einnehmen. Der Blick aus den Panoramafenstern ins tiefe Tal und auf die Bergkulisse ist gewaltig.
Anneliese Scharfetter wollte unbedingt eine Gamsmilch trinken und verführte einige von uns dazu. Nach kurzer Zeit wirkte das heiße Milch/Rumgetränk und wir saßen mit roten Köpfen und bestens gelaunt bei Tisch.
Bevor wir wieder ins Tal fuhren gab es noch Kaffee im Freien. Wie immer ist die Talfahrt mit einer Gondel meist aufregender als die Bergfahrt. Heidi war auf jeden Fall froh als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte.
Wieder im Bus waren wir uns alle einig, es war ein wunderbarer Tag, ein schöner Ausflug, für viel von uns war es die erste Gondelfahrt am Tauern und für manche war die letzte schon über 40 Jahre her.
Euer Woll-Lust Team

Schwierig auch ohne Jagersteig

Modlstutzen stricken lässt sich nicht auf die leichte Schulter nehmen, das wussten die Teilnehmerinnen unseres Kurses schon im Vorhinein. Ohne wirklich gute Strickvorkenntnisse ist das nicht schaffbar. Die Strickschrift richtig zu lesen ist der erste Schritt, Maschen hin und her heben, ohne dass sie hinunterfallen der nächste. Höchste Konzentration ist gefordert bis alle Muster ausgerechnet und eingeteilt sind und dann ist das erst der Anfang.
Häufiges tief durchatmen der Teilnehmerinnen ist immer wieder hörbar und „wo ist denn diese Masche wieder“ bis zu „warum ist da jetzt eine mehr“ gehören auch dazu. Da war es nicht verwunderlich, dass unsere drei Lehrerinnen, Waltraud, Renate und Anna auch zwischen den Strick-Terminen zu Rate gezogen wurden. Maria Maier bekam sogar Privatunterricht von Waltraud – gute Lehrerinnen haben gute Schülerinnen. Und das konnten wir gestern Abend zum wiederholten Male feststellen: Maria Perwein, die sich ja eine ganz eigene Musterkombination zusammengestellt hatte, strickte gestern schon die Ferse. Sie meinte schon, dass sie mittlerweile etwas verspannt im Nacken und in den Schultern sei, aber die Freude über das erlernte Können ist riesig. Auch Maria und Annemarie machten beträchtliche Fortschritte. Alle noch bevorstehenden Schwierigkeiten können nun im Rahmen des Dienstag-Strickens gelöst werden.
„Ständig eine neue Musterkombination zusammenstellen – das ist die Herausforderung und macht mir Spass“, sagt Anna Pernhofer, soweit sind wir noch lange nicht. Aber dass es Spass macht, wenn man die Modln richtig und auswenig stricken kann, das haben wir alle erfahren.
Für Herbst ist ein Nachfolgekurs geplant.
Euer Woll-Lust-Team

Katzen, Schweinderl, Ziegenbock und Schaferl, ….

… ließen sich heute von allen bewundern. Anneliese Haag aus Wagrain erfreute die Tier-Liebhaberinnen. Monikas Kater passte allerliebst in die Schar und Elisabeths Katzerl wurde heute zusammengenäht.
Viel gab es heute zu bewundern: die Modelstutzen-Strickerinnen waren voller Begeisterung über ihre Fortschritte und arbeiteten am Nachmittig eifrig weiter. Auch die Modelsocken von Herta und Barbara waren sehr attraktiv. Renate hatte schon die erste Frühjahrsgarnitur mit und Maria strickte für ihren Liebsten ein Riesenherz.
Heute haben wir die Winterwanderwanderung fixiert: Freitag 24.Februar, mit dem Schibus nach Untertauern, nach einer kurzen Wanderung entlang der Taurach warten wir bei Hilde auf den nächsten Bus und fahren dann weiter nach Obertauern, von dort geht’s mit der Gondel aufs Zehnerkar zur Gamsmilchbar – das Wetter sollte halt passen, sont gibt es eine Alternativ-Wanderung in der Ramsau.
Bis dahin schöne Februartage
Euer Woll-Lust-Team

„BRENNENDE LIEBE, JAGASTEIG UND ALMWEG“

So heißen die Muster die die Modlstutzen zieren. Eine Gruppe hoch motivierter Frauen traf sich nun zu einem
Modl-Stutzen-Strickkurs für Anfängerinnen.
Renate Holzmann, Waltraud Steiner und Anna Pernhofer, seit Jahren die Strickexpertinnen der Woll-Luststrickgruppe, standen mit Rat und Tat zur Seite. Das Zusammenstellen und Ausrechnen der Musterabfolge, Zu- und Abnehmen erfordern höchste Konzentration und stellen eine Gedächtnisleistung der besonderen Art dar. Waltraud, Renate und Anne stellten sich als außerordentlich kompetente und geduldige Lehrerinnen dar, auch Hilde wirkte unterstützend mit. Nach dem Bünderl kommt die erste Hürde, die Auswahl und Einteilung der Muster. Mit Farbstiften wurden Markierungen vorgenommen und Stück für Stück erarbeiteten sich die Frauen ihre Musterfolgen. Wenn auch zu Beginn die Köpfe rauchten und da und dort wieder aufgetrennt werden musste, gab es am ersten Abend schon ganz beeindruckende Ergebnisse.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Abend am Donnerstag 9.Februar.
Bis dahin euer Woll-Lust Team