Hoch am Tauern

Aufgrund der Schlechtwetter-Vorhersage für Freitag verlegten wir kurzer Hand unseren Winterwandertag vor und waren schon heute, Donnerstag unterwegs. Fast alle Frauen (21) konnten es sich einteilen und so trafen wir uns heute um 9.15 gut gelaunt am Bahnhof in Radstadt. Mit dem Bus fuhren wir Richtung Untertauern, stiegen beim Gasthof Waldherr aus und wanderten der Taurach entlang bis zum wunderschönen Loitzhof, wo uns Hilde Grünwald schon entgegen kam.
Am Wegrand zum Loitzhof lag ein sonderbares Weibl im Schnee, keine von uns rechnete damit: wieder war es Linde, in sensationeller Faschingsverkleidung. Eleganter Hut, originelle Brille aus zwei Teesieben und Fächer, so lauerte sie uns in einer Mulde auf. Mit dem Spiegel in der Hand kontrolliert sie dann noch ihre Maske – zum Tränenlachen
Auf der Sonnseite des schönen Hofes, den nun Hildes Sohn Martin mit Familie führt, bewirtete und verwöhnte Hilde uns mit frischem selbstgebacken Kletzenbrot, Obst-, Zirben- und Himbeerschnaps.
Wir lagen in den Liege- und Schaukelstühlen, sonnten uns auf der Hausbank und genossen den warmen Vormittag.
Um 11.00 machten wir uns auf, vor zur Straße, wo wir wieder in den Bus stiegen und hinauf nach Obertauern fuhren und bei der Haltestelle Grünwaldkopf ausstiegen. Von dort ging es weiter mit der Zehnerkar-Gondelbahn hinauf zur Gamsmilchbar. Die großzügigen und netten Liftbetreiber vom Tauern spendierten uns die Gondelfahrt, die wir wegen des herrlichen Ausblickes auf Berge und Pisten überaus genossen.
Oben angekommen pfiff wie immer der Tauernwind, Hauben und Kapuzen wurden angezogen, wir bewunderten das herrliche Panorama und wanderten um den Speicherteich. Von hier aus war der Blick auf die Glöcknerin, auf die Zehnerkarspitze und in den Lungau ganz beeindruckend.
Wieder zurück konnten wir die reservierten Sitzplätze in der neu erreichten Gamsmilchbar einnehmen. Der Blick aus den Panoramafenstern ins tiefe Tal und auf die Bergkulisse ist gewaltig.
Anneliese Scharfetter wollte unbedingt eine Gamsmilch trinken und verführte einige von uns dazu. Nach kurzer Zeit wirkte das heiße Milch/Rumgetränk und wir saßen mit roten Köpfen und bestens gelaunt bei Tisch.
Bevor wir wieder ins Tal fuhren gab es noch Kaffee im Freien. Wie immer ist die Talfahrt mit einer Gondel meist aufregender als die Bergfahrt. Heidi war auf jeden Fall froh als sie wieder festen Boden unter den Füßen hatte.
Wieder im Bus waren wir uns alle einig, es war ein wunderbarer Tag, ein schöner Ausflug, für viel von uns war es die erste Gondelfahrt am Tauern und für manche war die letzte schon über 40 Jahre her.
Euer Woll-Lust Team

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Schwierig auch ohne Jagersteig

Modlstutzen stricken lässt sich nicht auf die leichte Schulter nehmen, das wussten die Teilnehmerinnen unseres Kurses schon im Vorhinein. Ohne wirklich gute Strickvorkenntnisse ist das nicht schaffbar. Die Strickschrift richtig zu lesen ist der erste Schritt, Maschen hin und her heben, ohne dass sie hinunterfallen der nächste. Höchste Konzentration ist gefordert bis alle Muster ausgerechnet und eingeteilt sind und dann ist das erst der Anfang.
Häufiges tief durchatmen der Teilnehmerinnen ist immer wieder hörbar und „wo ist denn diese Masche wieder“ bis zu „warum ist da jetzt eine mehr“ gehören auch dazu. Da war es nicht verwunderlich, dass unsere drei Lehrerinnen, Waltraud, Renate und Anna auch zwischen den Strick-Terminen zu Rate gezogen wurden. Maria Maier bekam sogar Privatunterricht von Waltraud – gute Lehrerinnen haben gute Schülerinnen. Und das konnten wir gestern Abend zum wiederholten Male feststellen: Maria Perwein, die sich ja eine ganz eigene Musterkombination zusammengestellt hatte, strickte gestern schon die Ferse. Sie meinte schon, dass sie mittlerweile etwas verspannt im Nacken und in den Schultern sei, aber die Freude über das erlernte Können ist riesig. Auch Maria und Annemarie machten beträchtliche Fortschritte. Alle noch bevorstehenden Schwierigkeiten können nun im Rahmen des Dienstag-Strickens gelöst werden.
„Ständig eine neue Musterkombination zusammenstellen – das ist die Herausforderung und macht mir Spass“, sagt Anna Pernhofer, soweit sind wir noch lange nicht. Aber dass es Spass macht, wenn man die Modln richtig und auswenig stricken kann, das haben wir alle erfahren.
Für Herbst ist ein Nachfolgekurs geplant.
Euer Woll-Lust-Team

Katzen, Schweinderl, Ziegenbock und Schaferl, ….

… ließen sich heute von allen bewundern. Anneliese Haag aus Wagrain erfreute die Tier-Liebhaberinnen. Monikas Kater passte allerliebst in die Schar und Elisabeths Katzerl wurde heute zusammengenäht.
Viel gab es heute zu bewundern: die Modelstutzen-Strickerinnen waren voller Begeisterung über ihre Fortschritte und arbeiteten am Nachmittig eifrig weiter. Auch die Modelsocken von Herta und Barbara waren sehr attraktiv. Renate hatte schon die erste Frühjahrsgarnitur mit und Maria strickte für ihren Liebsten ein Riesenherz.
Heute haben wir die Winterwanderwanderung fixiert: Freitag 24.Februar, mit dem Schibus nach Untertauern, nach einer kurzen Wanderung entlang der Taurach warten wir bei Hilde auf den nächsten Bus und fahren dann weiter nach Obertauern, von dort geht’s mit der Gondel aufs Zehnerkar zur Gamsmilchbar – das Wetter sollte halt passen, sont gibt es eine Alternativ-Wanderung in der Ramsau.
Bis dahin schöne Februartage
Euer Woll-Lust-Team

„BRENNENDE LIEBE, JAGASTEIG UND ALMWEG“

So heißen die Muster die die Modlstutzen zieren. Eine Gruppe hoch motivierter Frauen traf sich nun zu einem
Modl-Stutzen-Strickkurs für Anfängerinnen.
Renate Holzmann, Waltraud Steiner und Anna Pernhofer, seit Jahren die Strickexpertinnen der Woll-Luststrickgruppe, standen mit Rat und Tat zur Seite. Das Zusammenstellen und Ausrechnen der Musterabfolge, Zu- und Abnehmen erfordern höchste Konzentration und stellen eine Gedächtnisleistung der besonderen Art dar. Waltraud, Renate und Anne stellten sich als außerordentlich kompetente und geduldige Lehrerinnen dar, auch Hilde wirkte unterstützend mit. Nach dem Bünderl kommt die erste Hürde, die Auswahl und Einteilung der Muster. Mit Farbstiften wurden Markierungen vorgenommen und Stück für Stück erarbeiteten sich die Frauen ihre Musterfolgen. Wenn auch zu Beginn die Köpfe rauchten und da und dort wieder aufgetrennt werden musste, gab es am ersten Abend schon ganz beeindruckende Ergebnisse.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Abend am Donnerstag 9.Februar.
Bis dahin euer Woll-Lust Team

Wikingerhauben und Katzen in Serie

Maria, unsere Haubenspezialistin hat sich schon wieder was Neues ausgedacht: Wikingerhelme aus Wolle – unglaublich ihr Ideenreichtum und ihr Geschick wie sie ohne Anleitungen und Modelle immer wieder Neues erfindet.
Begannen wir (Heidi, Monika, Anneliese und Elisabeth) letztes Mal mit den Katzen, so hat uns Anneliese heute sehr beeindruckt: drei fast fertige Katzerl und ein süßes Schweinderl war ihr heutiges Mitbringsel. Heidi hatten zwischenzeitlich einen anderen Strickwunsch zu erfüllen, Monika hat die Strickanleitung falsch gelesen und so waren Füße und Schwanzerl etwas zu groß geraten und Elisabeth hatte zwar die Teile für den Bauch fertig, aber das Kopferl stellte eine riesen Herausforderung dar. Und so war es wieder super, dass Anneliese wusste wies geht und unsere Fehler korrigieren bzw. uns weiterhelfen konnte.
Am Donnerstag beginnt unser Modlstrickkurs, die eifrigen Strickerinnen wie Maria Perwein, Maria Maier und Angelika begannen heute schon mit dem Bünderl.
Wir werden berichten, bis bald
Euer Wolllust-Team

 

HAUBENPARADE und mehr

Nach der Weihnachtspause, so scheint es, sind alle wieder unglaublich Strick-motiviert.

Heute wurden die Sessel knapp und wir mussten in 2er-Reihen um den Tisch sitzen.

Beeindruckend war die Vielfalt an neuen Hauben die vorgestellt wurden, von der Modlhaube zur Wabenmusterhaube und Schneemannhaube.

Erika hat ihre Trachtenjacke samt Hauberl für das Enkerl fertig, dafür bekam sie viel Bewunderung und eifrige Nachstrickerinnen. Anna Pernhofer zeigte sich wieder erfinderisch: ihrer roten Modlhaube strickte sie einen „Schlurf“ weil ihr immer im Nacken so kalt wird, Trixi hatte ihren Poncho fertig, Waltraud strickt schon wieder einen Modlstutzen und eine kleine Runde (Anneliese, Heidi, Monika und Elisabeth) starteten mit dem Katzerlstricken.

Für den 24.Februar haben wir unseren Winterwandertag festgelegt, wohin es gehen wird wissen wir noch nicht ganz genau.

Bis zum nächsten Mal am 31.Jänner

Euer Woll-Lust-Team

Stirnband-Gang in Radstadt

Die Weihnachtsferien sind eine gute Zeit diversen Stricklaunen nachzugehen oder Strickwünsche zu erfüllen. Und so ergab es sich, daß für vier hübsche Köpfe wärmende Stirnbänder gestrickt wurden. Schön wie gut sie passen und noch schöner wie sie wärmen.

Ab Dienstag 17.Jänner stricken wir wieder zu gewohnter Zeit von 16.00 – 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek.
Wir freuen uns auf neue Strickideen.

Euer Woll-Lust-Team

PUNSCH, KEKSE UND KRAMPERLN ZUM FÜRCHTEN ….

Wie zu erwarten bog sich heute der Tisch:

Vanillekipferl, Marzipan-Kekserl, Linzeraugen, Lebkuchen, Kokosbusserl, Punsch, Prosecco, Obstsalat, Brötchen, selbst eingelegte Gurken, Topfenaufstrich, selbstgemachter Zirbenschnaps – wer da heute hungrig heimging, war selber schuld.
Bei all den Köstlichkeiten vergaßen wir natürlich nicht aufs Stricken. Einiges musste noch auf Weihnachten fertig gemacht werden und Probleme gab es auch noch zu lösen.
Vor dem Haus war schauriges Glockenscheppern zu hören und egal welches Alter, Frauen fürchten sich immer wieder vor den Krampussen. Und so holten wir zu therapeutischen Zweck die Schauergestalten samt ihren Nikolaus herein.
Natürlich zeigten sich die Kerle von ihrer charmanten Seite und umschmeichelten die Frauen.
Beeindruckend immer wieder was die Maske samt Verkleidung ausrichtet – schaurig und grimmig hopsten und schepperten sie herum – ohne Larve waren es  zwei kleine durstige, aber mutige Buben.
Wir verbrachten einen sehr gemütlichen Nachmittag bei Stricknadeln und Harmonikaspiel von Hias. Auch unser Bürgermeister Sepp schaute wieder auf Punsch und Kekse vorbei.
Wir wünschen allen einen schönen Advent und sehen uns am Dienstag 17.Jänner wieder.
Bis dahin alles Liebe euer Woll-Lust Team

Ein Christbaum auf dem Kopf

Wie jeden Strickdienstag füllt sich die Bibliothek rasch mit Frauen.
Die Strickarbeiten werden ausgepackt, noch schnell Wolle im Strickgeschäft geholt, verloren gegangen Stricknadeln nachgekauft, Strickanleitungen studiert und kopiert, sowie die neuesten Arbeiten vorgestellt.
Waltraud arbeitet an einem Meister-Modl-Stutzen, so fein die Wolle, so zart die Muster, der Wadl perfekt sogar mit Herzen versehen. Viel diskutierten wir heute noch über die Ausschreibung zum Modlstutzen Strickkurs im Februar.
Anna Pernhofer hatte sogar als Modlexpertin Mühe mit dem „Jagasteig“. Soviel Mühe, dass sie darüber noch ein Gedicht schrieb. Hoffen kann man nur, dass der Träger diesen Aufwand wertschätzen wird.
Für viel Spaß und gute Unterhaltung sorgte Marias fertigstellte Haubenkreation: ein Christbaum, gestrickt für ihren Mann. Von allen wird ihre Kreativität bewundert, Maria sieht ein Bild und erarbeitet sich ohne Vorlage das Modell.
Die Christbaum Haube ist sensationell, Gabriel meinte: nur die Lichter zum anknipsen fehlten.
Auch Anna Pernhofers kritischem Blick hielt die Christbaum Haube stand. Alle waren wir uns einig, Anna steht sie nicht nur prächtig, für sie, die den ganzen Dezember als Christbaum Verkäuferin tätig ist, wäre sie die idealste Kopfbedeckung.
Wir treffen uns wieder am Dienstag 6.Dezember, eine kleine Adventfeier ist geplant.
Bis dahin alles Liebe
Euer Woll-Lust Team

Punschkrapferl und Winteranfang

Der gestrige Winteranfang, der uns ja nicht alle fröhlich macht, war dennoch gut dafür, dass wir heute mit Spaß die neuesten Hauben vorgestellt bekamen.
Allen voran hatte sich unsere Maria aus Wagrain wieder voll ausgelebt, demnächst wird sie eine Konditorei eröffnen können. Ihre Muffin-Hauben oder Punschkrapfer – Hauben sind unübertrefflich.
Fast kann man sagen, dass einem das Wasser im Mund zusammen läuft. Farbenfroh, witzig und frech – für ihre Kinder und die Nachbarkinder sind die lustigen Hauben. Gerne wäre man da dabei wenn die Schar im Garten spielt.
Aktuell häkelt sie an einer Haube die einem Tannenbaum gleich werden soll, geschmückt wird er dann auch noch – wir sind gespannt.
Auch Renate hatte schöne Hauben mit, Anna Wieser erarbeitete sich tapfer das zweifärbige Patent, Greti hatte wieder die perfekten Norweger Handschuhe mit, Marias Lochschal aus Alpaka/Merino schmiegt sich herrlich um den Hals. und Anneliese strickte aus dem Muster des Mariazeller-Stutzen-Umschlags elegante Handstulpen.
Beeindruckend wieder die Modlstutzen. Anna Pernhofer hat eine eigene Stulpe erfunden und Waltraud strickt die Stulpe in patriotischem rot-weiß-rot.
Eine Anfrage aus Bayern hat uns heute motiviert, darüber nach zu denken Anfang des kommenden Jahres einen Modlstutzen-Workshop auszuschreiben – nirgendwo kann man das besser und perfekter lernen als bei Waltraud, Anna, Greti, Renate und Hilde.
Wir treffen uns wieder am Dienstag 22.November
Bis dahin alles Liebe und setzt eure Hauben auf!
Euer Woll-Lust-Team